Würmer
Hakenwürmer (Ancylostomatidae) tragen ihren Namen aufgrund ihres abgebogenen Vorderendes. Die Würmer sind mit 1 bis 2 Zentimetern relativ klein, können aber
in großer Zahl auftreten. Die wichtigsten Arten in Deutschland sind:
Uncinaria stenocephala, der vor allem Füchse und Hunde,
seltener auch Katzen und Menschen befällt
der Hundehakenwurm Ancylostoma caninum, der selten auch
Katzen und Menschen befällt. Er ist eher in wärmeren Regionen zu Hause und gelangt oft als Urlaubsmitbringsel oder in Importhunden nach Deutschland.
• Ancylostoma tubaeforme, der nur Katzen befällt und in Deutschland verbreitet ist
In den Tropen gibt es darüber hinaus auch für den Menschen gefährliche Hakenwürmer. So sind Schätzungen zufolge in den Entwicklungsländern viele hundert Millionen Menschen durch Infektionen mit den
Fadenwürmern Necator americanus und Ancylostoma duodenale betroffen.
Aktivität und Auswirkung
Ausgewachsene Hakenwürmer ernähren sich vom Blut ihrer Wirte, indem sie sich in der Darmschleimhaut verbeißen. Geringe Mengen an Würmer werden vom Wirt toleriert, erst bei massivem Befall kommt es zu
den spürbaren Auswirkungen des Blutverlustes sowie zu massivem Durchfall, der auch Blut enthält.


Entwicklungszyklus des Hakenwurms
Die Entwicklungszyklen von Hakenwürmern sind von Art zu Art verschieden. Gemeinsam ist ihnen, dass sich die Larven ihren Weg in den Wirt nicht über das Verdauungssystem, sondern über die Haut
suchen.
Als Beispiel dient der Entwicklungszyklus von Ancylostoma tubaeforme: Eier werden von den ausgewachsenen Parasiten ausgeschieden und gelangen mit dem Kot ins Freie. Die ersten drei
Larvenstadien entwickeln sich im Ei bzw. in den Exkrementen. Das dritte Larvenstadium ist infektiös und bohrt sich in den Boden. Tritt nun die Katze auf diese Stelle, bohrt sich der Hakenwurm in die
Haut und entwickelt sich dabei zum vierten Larvenstadium. Dieses wandert im Katzenkörper in die Lunge, häutet sich dort zum fünften Stadium und wandert weiter in die oberen Bereiche, bis sie von der
Katze ausgehustet und wieder abgeschluckt wird. Nun ist sie im Darm angekommen, setzt sich dort fest und entwickelt sich weiter zum fertigen, geschlechtsreifen Wurm, der bald darauf mit dem Ablegen
der neuen Eiergeneration beginnt. Von der Aufnahme der Hakenwurmlarve über die Haut bis zur Entwicklung dieser neuen Generation vergehen etwa 2 bis 3 Wochen.
In ähnlicher Weise verläuft die
Uncinaria stenocephala-Infektion beim Hund. Dieser Hakenwurm ist auch imstande, sich im Larvenstadium z.B. in der Muskulatur festzusetzen und dort regungslos zu verharren. Wenn im letzten Drittel der
Trächtigkeit einer Hündin die Milchproduktion des Hundes angeregt wird, wandert die Hakenwurmlarve in die Milchdrüsen und gelangt beim Säugen in das Welpe. Dort lässt sich die Larve in Darm nieder.
Da immer nur ein gewisser Teil der ruhenden Larven mobilisiert wird, kann selbst ohne erneute Infektion des Muttertieres bei weiteren Würfen eine Larvenübertragung erfolgen. Ähnliche Tricks
beherrschen auch viele Spulwurmarten.
Spulwürmer (Ascaris) sehen aus wie gekochte Spaghetti und werden bis zu 35 Zentimeter lang. Hundespulwurm (Toxocara canis), Katzenspulwurm (Toxocara cati) und Toxascaris leonina, der Hund und Katze befällt, gehören zu den häufigsten Wurmparasiten überhaupt. Sie können auch den Menschen, kleine Säugetiere, Füchse und Vögel befallen.
Die enorme Verbreitung beruht auf mehreren Eigenschaften: Ausgewachsene Toxocara-Spulwürmer produzieren eine Unmenge von Eiern. So wird von Toxascaris leonina die unglaubliche Zahl von 200.000
Eiern pro Tag und Weibchen berichtet. Diese Eier, die mit dem Kot ins Freie gelangen, sind darüber hinaus sehr beständig und können jahrelang im Boden überdauern und infektiös bleiben.
Dementsprechend sind Hundeklos, öffentliche Parks und Gartenanlagen in Städten oftmals mit Toxocara-Eiern verseucht. Zu guter Letzt besitzen Spulwurmlarven, wenn sie denn einmal in einen Wirtskörper
eingedrungen sind, viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln und sogar Ungeborene in der Gebärmutter von Hündinnen zu infizieren.
Aktivität und Auswirkung
Ausgewachsene Toxocara-Spulwürmer, die im Darm ihrer Wirte leben, führen bei geringem Befall zu keinerlei Symptomen. Dagegen kann ein starker Wurmbefall gerade bei Welpen zu einer Erkrankung führen,
die von Durchfall, Erbrechen, Verstopfung bis hin zu Blutarmut, Appetitlosigkeit und Apathie führt. Bei schwerem Befall treiben die Bäuche der Welpen auf („Hungerbäuche"). Oft werden die Welpen
bereits im Mutterleib mit Spulwürmern infiziert.

Die Entwicklungszyklen von Toxocara-Spulwürmern ähneln denen der Hakenwürmer, sind aber noch komplexer, da die Larven im Wirtskörper flexibler sind und verschiedene Organe befallen können. Als Beispiel dient der Zyklus des Hundespulwurms (siehe Abbildung links): Erwachsene Würmer, die im Darm leben, scheiden Eier aus, die mit dem Kot ins Freie gelangen. Die ersten zwei Larvenstadien entwickeln sich im Ei, das dritte Larvenstadium ist infektiös. Wird es beim Herumschnüffeln des Hundes von diesem verschluckt, gelangt es in den Dünndarm. Dort bohrt es sich durch die Darmwand. Ab hier teilen sich die Larven auf: Einige wandern über den Blutkreislauf in die Muskulatur, wo sie regungslos verharren und auf ein Hormonsignal des Hundewirts warten. Der andere Teil kehrt wieder in den Darm zurück und entwickelt sich dort zum ausgewachsenen Spulwurm, der mit der Produktion neuer Eier beginnt. Handelt es sich beim Hundewirt um eine trächtige Hündin, reagieren die Wurmlarven auf die Hormone der Schwangerschaft und der Laktation, werden aktiv und wandern in die Milchdrüsengänge der Mutter, um auf diese Weise beim Säugen in die Welpen zu gelangen. Auch eine Wanderung in die Gebärmutter ist möglich, bei der die Würmer direkt die ungeborenen Welpen infizieren. Auf diese Weise ins Jungtier gelangt, warten die Spulwürmer bis nach der Geburt, bevor sie über die Blutbahn zur Lunge schwimmen, dort hochgehustet und verschluckt werden, womit sie ihr Ziel, den Welpendarm erreicht haben. In ähnlicher Weise verläuft die Infektion durch Toxascaris leonina bei der Katze, wobei in der Animation (siehe weitere Infos) aus Gründen der Übersichtlichkeit nur die Entwicklung im Darm dargestellt ist.
Peitschenwürmer (Trichuridae) besitzen ein fadenförmiges Vorderende und ein kurzes, verdicktes Hinterende, so dass ihre Gestalt einer Peitsche ähnelt. Von
Bedeutung in unseren Breitengraden ist vor allem der Hundepeitschenwurm (Trichuris vulpis), der einige Zentimeter groß wird. In den Tropen gibt es eine Vielzahl weiterer Peitschenwürmer, die auch für
den Menschen gefährlich werden können, und man schätzt, dass mehrere 100 Millionen Menschen in Entwicklungsländern unter einem Peitschenwurmbefall leiden.
Aktivität und Auswirkung
Der ausgewachsene Peitschenwurm ernährt sich von Darmschleimhautzellen und siedelt im Übergangsbereich von Dick- und Dünndarm. In geringer Anzahl bleibt ein Befall symptomlos. Große Mengen
Peitschenwürmer kündigen sich durch einen blutigen Durchfall des Hundes an, bei dem auch Teile der Darmschleimhaut ausgeschieden werden. Die Folge ist eine Auszehrung des Hundes.
Vorkommen
Hundepeitschenwürmer kommen eher in warmen Regionen wie dem Mittelmeerraum vor, da ihre Eier bei warmen Temperaturen reifen. Von daher besteht die Möglichkeit, dass sich ein Hund bei Reisen in diese
Gebiete mit den Wurmeiern infiziert.
Lebensweise und Entwicklungszyklus
Die ausgewachsenen und geschlechtsreifen Peitschenwürmer sondern Eier ab, die mit dem Kot ins Freie gelangen. Nach einem mehrmonatigen Reifungsprozess sind die Eier infektiös, so dass sie sich nach
Verschlucken durch einen Hund im Verdauungstrakt öffnen und die Larve austreten kann. Diese siedelt im Gebiet zwischen Dünn- und Dickdarm und häutet sich mehrmals, bevor der Wurm ausgewachsen und
geschlechtsreif ist. Die Zeit zwischen der Aufnahme der Eier und den ersten Eiern der nächsten Generation beträgt etwa 3 Monate.
Dirofilarien, zu denen der Herzwurm (Dirofilaria immitis) und Dirofilaria repens gehören, befallen vorwiegend den Hund, seltener auch Katzen. Besonders Dirofilaria repens ist darüber hinaus
in der Lage, den Menschen zu besiedeln, wie es im vor allem aus dem Norden Italiens wiederholt berichtet wurde.
Bei beiden Arten erfolgt die Übertragung durch Moskitos, die mit dem Stich eines
infizierten Tieres die Larven aufnehmen und diese beim nächsten Stich weitergeben können. Daher besteht eine Möglichkeit des Schutzes vor diesen Fadenwürmern in der Abwehr des Blutsaugers.
Der Herzwurm wird bis zu 30 Zentimeter lang und lebt in den großen Blutgefäßen von Herz und Lunge des Hundes. Nach dem Stich eines infizierten Moskitos wandert
die Larve oft für mehrere Monate im Hundekörper herum, bevor sie ihr Ziel erreicht. In dieser Zeit durchläuft sie mehrere Larvenstadien. Im Herzen bzw. in der Lunge angekommen, beißt sich die
Larve in den Blutgefäßen fest und wächst zum fertigen Wurm heran.
Ein leichter Befall verläuft meist ohne Symptome. Je mehr Würmer jedoch in den Gefäßen siedeln, desto schlechter wird die
Blutversorgung, und es kommt zu Leistungseinschränkung, Apathie, Blutarmut und im schlimmsten Fall Herzversagen. Ein starker Befall in der Lunge wird durch ein Husten und Keuchen des Hundes
bemerkbar.
Herzwürmer sind in Süd- und Osteuropa sowie in den Vereinigten Staaten weit verbreitet. Daher sollten Tierbesitzer bei Reisen mit dem Hund in diese Länder vorsichtig sein und die
entsprechenden Schutzvorkehrungen treffen (siehe Entwurmung und Parasitenschutz).
Dirofilaria repens
Auch D. repens wird häufig in Osteuropa sowie im Mittelmeerraum per Moskitostich verbreitet. Allerdings ist die Erkrankung nicht so gefährlich wie die Herzwurmerkrankung, da D. repens zumeist unter
der Haut lebt. Der Befall wird durch Knoten sichtbar.

Bandwürmer gehören zur heterogenen Familie der Plattwürmer (Plathelminthes) und bilden mit etwa 3500 Arten die wichtigste Unterklasse. Daneben sind vor allem die Saugwürmer von Bedeutung, zu denen zahlreiche Egel gehören. Vor allem in tropischen Regionen stellen Saugwürmer eine erhebliche Gefahr für Mensch und Nutztiere dar und verursachen schwere Erkrankungen wie Bilharziose und Schistosomiasis. Ausgewachsene Bandwürmer (Cestodes) leben im Darm ihrer Wirte und ernähren sich vom Nahrungsbrei. Dessen Nährstoffe nehmen die Würmer direkt über ihre Haut auf. Mit dem Kopfbereich (Scolex) verankern sie sich in der Darmschleimhaut. Daran anhängend liegen der Halsbereich und anschließend zahlreiche Segmente (Proglottiden), die selbstständige Einheiten darstellen. Der Halsbereich bildet ständig neue Segmente und schiebt so die älteren nach hinten. Nach Reifung der Segmente und der darin enthaltenen Eier werden sie vom Bandwurm abgestoßen. Da dies einige Zeit dauern kann, werden Bandwürmer oft mehrere Meter lang. Die größten Würmer erreichen so Längen von bis zu 20 Metern. Es gibt aber auch Bandwürmer, die nur einige Millimeter groß sind (wie etwa der Fuchsbandwurm). Die abgestoßenen Segmente, die oft reiskornähnlich und beweglich sind, gelangen mit dem Kot ins Freie. Je nach Art schlüpfen dort die Larven aus den Eiern oder verbleiben in diesen, bis sie von Tieren aufgenommen werden. Hunde- und Katzenbandwürmer nutzen meistens kleinere Nager als Zwischenwirte, in denen sich die Larven zunächst weiterentwickeln. Dies geschieht in der Regel nicht im Darm, sondern in anderen Organen, in denen sich die Larven einnisten und so genannte Zysten bilden. Oft führt das zu einer Schädigung und Schwächung der kleinen Säugetiere, so dass sie eine leichte Beute von größeren, jagenden Säugetieren wie Hund, Katze oder Fuchs werden. Einmal verschluckt, entwickeln sich die Larven in ihren Endwirten zum ausgewachsenen Bandwurm, werden geschlechtsreif und beginnen mit der Produktion der neuen Eier. Die Zeit von der Aufnahme der Larven bis zum Abstoßen der ersten Segmente kann je nach Bandwurmart zwischen 2 und 12 Wochen liegen. Es gilt also die Faustregel, dass Bandwürmer ihre Endwirte meist weniger schädigen als ihre Zwischenwirte. Dennoch hat ein massiver Parasitenbefall oft auch eine Erkrankung des Endwirtes zur Folge, die sich zunächst in einem gesteigerten Appetit, später in Unterernährung und Lethargie sowie Verdauungsstörungen bemerkbar macht. Die Behandlung von Haustieren nach Bandwurmbefall geschieht durch die entsprechenden Medikamente. Dabei sollte eine regelmäßige Entwurmung durchgeführt werden, um zu verhindern, dass sich zu viele Parasiten im Wirtstier niederlassen und damit eine vollständige Eliminierung erschwert wird.
Der Gurkenkernbandwurm (Dipylidum caninum), auch Kürbiskernbandwurm genant, befällt vorwiegend Hunde und Katzen. Er ist der häufigste Haustierbandwurm, da
er als Zwischenwirt den Katzenfloh benutzt. Ein Flohbefall kann damit auch gleichzeitig einen Bandwurmbefall zur Folge haben!

Entwicklungszyklus des Gurkenkernbandwurms
Der Entwicklungszyklus des Gurkenkernbandwurms beginnt mit dem Ausscheiden der Segmente im Kot des Endwirtes. Diese trocknen aus, platzen auf und lassen die Eier frei. Flohlarven nehmen die Eier auf,
die sich im Inneren der Larve weiterentwickeln. Nach der Verpuppung entsteht ein ausgewachsener Floh mit infektiösen Gurkenkernbandwurmlarven. Verschluckt das Haustier bei der Fellreinigung einen
ausgewachsenen Floh („Flohknacken"), erreichen die Wurmlarven ihr Ziel, den Darm. Dort entwickeln sie sich weiter zum fertigen Bandwurm, der mit der Produktion der neuen Generation beginnt. Vom
Verschlucken des Flohs bis zum Ausscheiden der ersten Segmente vergehen beim Gurkenkernbandwurm etwa 3 Wochen.
Der Kleine Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) ist ein in unseren Breiten sehr häufig vorkommender, nur 1 bis 2 Millimeter großer Bandwurm des Fuchses, der Hunde und seltener auch Katzen befallen kann. Für diese ist er in der Regel nicht besonders gefährlich, es sei denn, es kommt zu einem massiven Befall des Darmes und den damit verbundenen Nahrungsentzug durch die Bandwürmer. Sein naher Verwandter, der Hundebandwurm (Echinococcus granulosus) kommt dagegen nicht im deutschen Sprachraum vor, wohl aber in Süd- und Osteuropa. In Deutschland sind je nach Region bis zu 80 Prozent (Landkreis Starnberg, Bayern) der Füchse mit dem Bandwurm infiziert (Endemiegebiete), siehe Karte. Das Besondere des Fuchsbandwurms besteht darin, dass seine Larve, die normalerweise Mäuse und andere kleine Nagetiere befällt, auch den Menschen als Zwischenwirt nutzen kann und zu einer sehr schweren Erkrankung, der alveolären Echinokokkose, führen kann. Die Fuchsbandlarven vermehren sich allmählich zumeist in der Leber, so dass es zu tumorähnlichen Wucherungen kommt, die das Organ im laufe von Jahren zerstören.
Befallsrate in Deutschland

Echinokokken-Eier sind staubfein, sehr widerstandsfähig und können nur durch Erhitzen abgetötet werden (Kochen oder Braten über mindestens fünf Minuten bei 60°C bis 80°C). Tiefgefrieren oder
übliche Desinfektionsmittel töten die Eier dagegen nicht. Im Freien bleiben die Wurmeier über mehrere Monate hinweg infektiös und können, etwa beim Verzehr von ungewaschenen Waldfrüchten, auch vom
Menschen verschluckt werden. Um zu vermeiden, dass sich der Fuchsbandwurm in Hunden vermehren kann und so in die Nähe des Menschen gelangt, sollte eine Entwurmung in allen Endemiegebieten regelmäßig
bei Hunden durchgeführt werden.
Zungenwurm
Diese Fadenwürmer leben in den Nasenhöhlen oder im Atmungstrakt von Hunden. Die Eier gelangen mit dem Nasenschleim ins Freie und werden dort von Pflanzenfressern aufgenommen. Die Infektion des Hundes erfolgt entweder über die Nase beim Aufschnüffeln freier Larven oder oral durch infizierte Eingeweide von Pflanzenfressern.
Magenwurm
Die Magenwürmer vom Spirocera-Typ leben aufgerollt in derben Knoten in der Schleimhaut des Schlundes, des Magens und der Hauptschlagader von Hunden.
Larvenhaltige Eier werden mit dem Kot ausgeschieden. Die Infektion des Hundes erfolgt über eine orale Aufnahme der Eier.
In der Katze findet man dagegen die Ollulanus-Arten, die in der Magenschleimhaut leben. Die Infektion erfolgt über Erbrochenes infizierter Tiere.
Lungenwurm
Lungenwürmer, von denen es viele verschiedene Arten gibt (etwa Capillaria, Filaroides oder Aerostrongylus-Arten) siedeln in Luftröhre, Bronchien und Lungenbläschen. Hund und Katze infizieren sich oral durch die direkte Aufnahme der Larven, über Zwischenwirte oder durch Belecken von infizierten Tieren.
Quelle Parasitenfrei